GfL - Gesellschaft für Lebensmittel-Forschung mbH

 

Nachweis von Pferdefleisch und anderen Tierarten  

 

siepmannH  / pixelio.de

Der klassische Nachweis von Tierarten erfolgt mittels PCR, wobei mit spezifischen Primern die interessierenden Zielgene nachgewiesen werden können. Eine semiquantitative Aussage wird durch den Einsatz von real-time PCR möglich.

Eine Weiterentwicklung dieser Methode stellt die sogenannte DNA-Chip-Technologie dar. Das Verfahren hat in der Humandiagnostik bereits weite Verbreitung gefunden. Hier sind die verschiedenen Primer auf einem Chip immobilisiert. Entsprechend kann eine Probe parallel auf mehrere Tierarten geprüft werden. Der Nachweis erfolgt letztendlich identisch zur PCR durch Fluoreszenz. Für den konkreten Fall bedeutet dies, dass Pferd, Schwein, Esel, Schaf, Rind, Huhn, Pute und Ziege in einer Analyse nachweisbar sind.

Dadurch ist die Analyse deutlich kosteneffizienter bei gleichzeitig erhöhter Aussagekraft. Die Nachweisgrenze des Verfahrens liegt bei ca. 0,5% pro Tierart. Für eine Untersuchung sind bereits 10g Probe ausreichend und sichere Ergebnisse liegen nach spätestens 5 Werktagen vor.
Weitere Informationen zur aktuellen Situation finden Sie hier, auf einer Seite des BMELV.
 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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